.\" .\" Copyright 1993 Sebastian Hetze und der/die in der Sektion .\" AUTOR genannten Autor/Autoren .\" .\" Dieser Text steht unter der GNU General Public License. .\" Er darf kopiert und verändert, korrigiert und verbessert werden. .\" Die Copyright und Lizenzbestimmung müssen allerdings erhalten .\" bleiben. Die Hinweise auf das LunetIX Linuxhandbuch, aus dem .\" dieser Text stammt, dürfen nicht entfernt werden. .\" .TH MTOOLS 1 "1. Juli 1993" "LunetIX Linuxhandbuch" "Dienstprogramme für Benutzer" .SH BEZEICHNUNG .B mtools ist eine Sammlung von Werkzeugen zur Bearbeitung von MS-DOS Dateisystemen auf Diskette oder Festplatte. .SH BESCHREIBUNG Die verschiedenen Werkzeuge (Tools) haben jeweils ein MS-DOS Vorbild. Die Verwendung und die Optionen entsprechen sich weitgehend. .PP Dateinamen und Pfade auf MS-DOS Dateisystemen müssen mit einer Laufwerksbezeichnung beginnen. Diese Laufwerke müssen mit den entsprechenden Gerätedateien in der Datei /etc/mtools' verknüpft werden. .PP Im Unterschied zu den Originalkommandos kann bei den .B mtools als Trenner von DOS-Verzeichnisnamen sowohl \fB\\\fP als auch .B / verwendet werden. Die .B mtools akzeptieren auch Wildcards. Dabei gelten die Unix-Regeln. Das heißt, z.B. .B * ersetzt alle Dateien eines Verzeichnisses wie .B *.* bei MS-DOS. .PP Bei der Benutzung von \fB\\\fP oder Wildcards muss der Pfad durch einfache Quotes eingeschlossen werden, um ihn vor der Interpretation durch die Shell zu schützen. .PP Die Optionen werden im Unixstil von einem .B \- eingeleitet, nicht von einem .B / wie bei MS-DOS. .PP In der Datei .B ~/.mcwd im Home-Verzeichnis des Benutzers ist das aktuelle MS-DOS-Verzeichnis für alle mtools festgelegt. Dieses Verzeichnis kann mit dem .B mcd Kommando gewechselt werden. .SH "SIEHE AUCH" das LunetIX Linuxhandbuch .SH AUTOR Emmet P. Gray