Adjusted the copyright note
[infodrom/dtaus] / dtaus.1
1 .\" dtaus - Converter for DTAUS files
2 .\" Copyright (c) 1998,2001  Martin Schulze <joey@infodrom.org>
3 .\"
4 .\" This program is free software; you can redistribute it and/ormodify
5 .\" it under the terms of the GNU General Public License as published by
6 .\" the Free Software Foundation; either version 2 of the License, or
7 .\" (at your option) any later version.
8 .\"
9 .\" This program is distributed in the hope that it will be useful,
10 .\" but WITHOUT ANY WARRANTY; without even the implied warranty of
11 .\" MERCHANTABILITY or FITNESS FOR A PARTICULAR PURPOSE.  See the
12 .\" GNU General Public License for more details.
13 .\"
14 .\" You should have received a copy of the GNU General Public License
15 .\" along with this program; if not, write to the Free Software
16 .\" Foundation, Inc., 59 Temple Place - Suite 330, Boston, MA 02111, USA.
17 .\"
18 .TH DTAUS 1 "17 November 2001" "" ""
19 .SH NAME
20 dtaus \- Converter for DTAUS files
21 .SH SYNOPSIS
22 .B dtaus
23 .RB [ " \-d "
24 .IR dtaus " ]"
25 .RB [ " \-c "
26 .IR control " ]"
27 .RB [ " \-b "
28 .IR begleit " ]"
29 .RB [ " \-l "
30 .RI " [" begleit "] ]"
31 .RB [ " \-o "
32 .IR kontroll " ]"
33 .BR -dtaus " | " -control
34 .SH DESCRIPTION
35 This program can read and write German DTAUS files.  DTAUS is an
36 semi-acronym for 
37 .BR D aten T räger AUS tausch.
38 It is used by German credit institutes in order to manage mass money
39 exchanges between customer accounts and credit institutes.
40
41 Due to its limited availability and usefulness most of the
42 documentation is held in German.  This program is only useful in
43 Germany or for companies that act in Germany.
44
45 For a complete description of the control file please refer to
46 .I dtaus.txt
47 and
48 .BR dtaus (5)
49 from this distribution.
50 .SH OPTIONS
51 You have to specify exactly one of
52 .BR \-dtaus " or " \-control .
53 .TP
54 .B \-dtaus
55 Liest die Kontrolldatei ein und erzeugt daraus die Bankdatei sowie
56 alle anderen benötigten Dateien.
57 .TP
58 .B \-control
59 Liest eine Bankdatei ein und erzeugt daraus die Kontrolldatei,
60 dekodiert eine bereits erstellte Bankdatei.
61 .TP
62 .BI \-d " dtaus"
63 Explizite Angabe des Dateinamens für die Bankdatei.  Voreingestellt
64 ist
65 .BR dtaus0.txt ,
66 was von der Bank als einziger Dateiname auf der Diskette erwartet
67 wird.  Für Testzwecke oder zur Weiterverarbeitung darf hier die
68 spezielle Datei ``-'' angegeben werden, wodurch
69 .B dtaus
70 angewiesen wird, auf die Standardausgabe zu schreiben.
71 .TP
72 .BI \-c " control"
73 Explizite Angabe des Dateinamens der Steuerdatei.  Voreingestellt ist
74 .BR dtaus0.ctl .
75 Da dieser Name jedoch nur intern verwendet wird, ist er keinen
76 Beschränkungen unterlegen.  In dieser Datei befinden sich die gesamten
77 visuell lesbaren Informationen für den Geldverkehr.  Diese Datei muß
78 für die Bank in das spezielle DTAUS-Format konvertiert werden.  Das
79 geschieht mit dem Schalter
80 .BR \-dtaus .
81 .TP
82 .BI \-b " begleit"
83 Explizite Angabe des Dateinamens des Begleitzettels.  Voreingestellt ist
84 .BR dtaus0.doc .
85 Da dieser Name jedoch nur intern verwendet wird, ist er keinen
86 Beschränkungen unterlegen.  Diese Datei muß ausgedruckt und der
87 Diskette unterschrieben beigelegt werden.
88 .TP
89 .BI \-l " \fR[\fIbegleit\fR]\fI"
90 LaTeX-Ausgabe des Begleit-Zettels erwünscht.  Diese Datei wird
91 normalerweise nicht geschrieben.  Voreingestellt ist
92 .B dtaus0.tex
93 als Dateiname, es kann jedoch ein anderer angegeben werden.  Für die
94 Compilierung wird
95 .I dtaus.cls
96 benötigt.  Diesem Programm liegt eine einfache Implementierung bei,
97 idealerweise wird jedoch eine lokal angepaßte Klasse verwendet, die
98 Kopf- und Fußzeilen mit Logos und Adressen realisiert.
99 .TP
100 .BI \-o " kontroll"
101 Explizite Angabe des Dateinamens für die Kontrolldatei.  Voreingestellt ist
102 .BR dtaus0.sik .
103 Da dieser Name jedoch nur intern verwendet wird, ist er keinen
104 Beschränkungen unterlegen.  Es ist ratsam, diese Datei gut
105 aufzubewahren oder auszudrucken und abzuheften.  Dieses ist neben der
106 Steuer- und Bankdatei die einzige Aufschlüsselung des getätigten
107 Geldverkehrs.
108 .SH BESCHREIBUNG
109 Deutsche Banken bieten für Großkunden oder Kunden mit vielen ähnlichen
110 Überweisungen oder Bankeinzügen (auch Lastschriften genannt) die
111 Möglichkeit des papierlosen Geldverkehrs über den Beleglosen
112 Datenträgeraustausch an.  Hierbei wird nicht mehr für jede Überweisung
113 oder jeden Einzug ein eigenes Formular benötigt, sondern
114 zusammengehörige Aufträge werden in einer Massensendung verpackt
115 gemeinsam verarbeitet.
116
117 Hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn auf dem eigenen Konto erscheint
118 lediglich eine einzige Kontobewegung.  Wenn Geld eingezogen wird,
119 enthält der Kontoauszug nur die Gesamtsumme, wenn Geld überwiesen
120 wird, ist auf dem Kontoauszug nur die Gesamtsumme notiert.  Es ist
121 daher immens wichtig, die Ursprungsdaten aufzubewahren bzw. die
122 Kontrolldatei auszudrucken und abzuheften.
123
124 Um an diesem Verfahren teilzunehmen, das den Geldverkehr für
125 Organisationen erheblich vereinfachen kann, muß mit der jeweiligen Bank
126 eine gesonderte Vereinbarung getroffen werden, in der die speziellen
127 Bestimmungen für diesen Datenträgeraustausch akzeptiert werden.
128
129 Durch das einfache Format der Steuerdatei läßt sich dieses Verfahren
130 leicht mit einer Datenbank oder einem größeren Programm koppeln.  In
131 der Tat entstand das Programm nach Aufbau des ersten Wohnheimnetzes in
132 Oldenburg (Oldbg.) und der ernüchternden Erkenntnis, daß die vom
133 Kassenwart verwendeten Programme für den Datenträgeraustausch weder
134 zuverlässig noch nachvollziehbar arbeiteten und somit Ersatz
135 geschaffen werden mußte.  Die technische und finanzielle Verwaltung
136 des Wohnheimnetzes fand über ein Linux-System mit Datenbankanbindung
137 sowie
138 .B dtaus
139 statt.
140 .SH BESONDERHEITEN
141 Bei der Verwendung dieses Programms müssen wenigstens die folgenden
142 Dinge beachtet werden, es sind Vorgaben von den beteiligten Banken.
143 .TP
144 1.
145 Die Diskette muß mit dem MSDOS-Dateisystem beschrieben sein.
146 .TP
147 2.
148 Auf einer Diskette darf nur eine einzige DTAUS-Datei enthalten sein,
149 die den Dateinamen
150 .B DTAUS0.TXT
151 trägt.
152 .TP
153 3.
154 Der Diskette muß ein Begleitzettel beigelegt werden, der einige
155 Angaben erneut enthält sowie persönlich unterschrieben ist.  Dieser
156 Begleitzettel wird von
157 .B dtaus
158 automatisch erzeugt und voreingestellt in der Datei
159 .B dtaus0.doc
160 gespeichert, die nur noch ausgedruckt und unterschrieben werden muß.
161 .TP
162 4.
163 Um den Beleglosen Datenträgeraustausch nutzen zu können, muß vorher
164 eine Zusatzvereinbarung mit der Bank getroffen werden.
165 .TP
166 5.
167 Die Angaben zum Verwendungszweck haben sich ausschließlich auf den
168 jeweiligen Zahlungsverkehrsvorgang zu beziehen.
169 Verwendungszweckangaben dürfen nicht die Übermittlung einer
170 gesonderten Nachricht außerhalb des Zahlungsverkehrs (z.B. Rechnung,
171 Lohn- und Gehaltsabrechnung) ersetzen.  Werbetexte dürfen in den
172 Verwendungszweckangaben nicht enthalten sein.
173 .TP
174 6.
175 Der Kunde ist verpflichtet, den Inhalt der von ihm gelieferten
176 Datenträger mindestens für einen Zeitraum von zehn Kalendertagen ab
177 Einlieferung in der Form nachweisbar zu halten, daß dem Institut auf
178 Anforderung kurzfristig besonders gekennzeichnete Duplikatsdatenträger
179 geliefert werden können.
180 .TP
181 7.
182 Der Rückruf eines Datenträgers ist ausgeschlossen, sobald das
183 Kreditinstitut mit dessen Verarbeitung begonnen hat.  Einzelne
184 Überweisungen und Lastschriften können nach Verarbeitung eines
185 Datenträgers nur außerhalb des Datenträgeraustauschverfahrens
186 zurückgerufen werden.
187 .TP
188 8.
189 Das Kreditinstitut führt Konsistenzprüfungen der auf dem Datenträger
190 gespeicherten Datei durch.  Schlägt diese fehl, können einzelne
191 Datensätze von der Bearbeitung ausgeschlossen oder der gesamte
192 Auftrag verworfen werden.
193 .TP
194 9.
195 Ergeben sich bei der Kontrolle der Datenträger durch das
196 Kreditinstitut Fehler, so wird es die fehlerhaften Datensätze in ihrem
197 vollständigen Inhalt nachweisen und sie dem Kunden unverzüglich
198 mitteilen.
199 .TP
200 10.
201 Das Kreditinstitut gibt dem Kunden die von ihm erhaltenen Datenträger
202 zurück.  Sie können meistens schon am nächsten Werktag in der Filiale
203 abgeholt werden.
204 .TP
205 11.
206 Gutschriften und Belastungen, die auf einem an den Kunden
207 ausgelieferten Datenträger enthalten sind, werden als Sammelbuchungen
208 auf dem Konto des Kunden gebucht.
209 .TP
210 12.
211 In einer Bankdatei kann ein Ausführungsdatum angegeben werden, wenn
212 die Bearbeitung der Diskette zu einem späteren Zeitpunkt als der
213 Abgabe der Datei gewünscht wird.  Dieses Datum darf jedoch nicht
214 jünger als das Erstellungsdatum (wird automatisch von
215 .B dtaus
216 eingefügt) sein und höchstens 15 Kalendertage über dem
217 Erstellungsdatum liegen.
218 .SH "RETURN VALUES"
219 On success, zero is returned.  On error, 1  is  returned.
220 .SH "SEE ALSO"
221 .BR dtaus (5).
222
223 DTAUS files use a special but simple and publically documented format.
224 It is included in the distribution of
225 .B dtaus
226 as
227 .IR dtaus.txt .