#include "LUGO.style"

<PAGE name="PPP">

<h3>Fußnoten zu: Internetzugang über Uni Oldenburg</h3>

<em>Von Michael Granzow</em> <p>

<h4>Einloggen von Hand</h4>

    <a name="manual">Ein Wort zum Thema Einloggen `von Hand'</a> im <a
    href="<url linuxdoc>HOWTO/PPP-HOWTO-14.html">PPP-HOWTO</a>
    ist eine Methode beschrieben, sich zum testen der PPP-Verbindung
    zun&auml;chst `von Hand' einzuloggen. Dieses Verfahren ist am Oldenburger
    PPP-Server nicht m&ouml;glich.

<h4>Link /dev/modem</h4>
  
    <p><a name="devmodem"> ein Wort zum Symbolischen Link
    <tt>/dev/modem</tt>:</a> Viele Distributionen legen einen symbolischen
    Link namens <tt>/dev/modem</tt> an, der auf das `richtige' <i>special
    device file</i> zeigt.  Diese Praxis ist zwar unter mnemotechnischen
    Gesichtspunkten sinnvoll, hat jedoch auch einen Nachteil:  Die meisten
    Programme, die eine serielle Schnittstelle verwenden, teilen dies anderen
    Programmen mit, indem sie sogenannte <i>lock files</i> anlegen.  Auf diese
    weise Kann ein Programm feststellen, ob die serielle Schnittstelle, auf die
    es zugreifen will, bereits von einem anderen Programm in Beschlag genommen
    wird.  Wohlerzogene Programme lassen dann ihre Finger von der Schnittstelle
    und verabschieden sich mit einer Warnung an den User.  Wenn nun aber ein
    Programm glaubt, es greife auf die serielle Schnittstelle
    <tt>/dev/modem</tt> zu, erkennt es nicht, da&szlig; ein anderes Programm
    die gleiche Schnittstelle verwendet, wenn dieses ein <i>log file</i> mit
    dem `wahren' Namen (z.b. <tt>/var/lock/LCK..ttyS1></tt>) angelegt hat.  Die
    Folgen sind nat&uuml;rlich f&uuml;r beide Programme katastrophal.  Also:
    entweder verwenden alle Programme als Namen <tt>/dev/modem</tt> oder
    keines.
  
<h4>Protokoll</h4>

    <p><a name="protocol">Ein Wort zu den <tt>unknown protocols</tt>
    pppd sendet u. a. die folgenden <i>messages</i> an den syslogd:
    <pre>
      Jul 31 09:38:41 localhost pppd[367]: Unknown protocol (0x8031) received
      Jul 31 09:38:41 localhost pppd[367]: Unknown protocol (0x802b) received
    </pre>
    Diese Meldungen tauchen bei neueren Versionen von pppd nicht mehr auf, da
    IPX unterst&uuml;tzung in pppd integriert wurde.
    <p>Bei dem Protokoll-Typ 802b handelt es sich um
    Novell-IPX, bei 8031 um Bridging NCP. Beides wird vom Ascend-Server 
    unterst&uuml;tzt, Sie k&ouml;nnen sich also auch in Novell-Server einloggen,
    wenn die PPP-Implementierung das kann. Das geht &uuml;brigens leicht unter
    Win95 und WinNT. Diese Protokolle sind aber f&uuml;r linux kein Problem.

<h4>Online</h4>

    Das folgende Shell-Script nimmt euch
    einige Tipparbeit ab (ttyS1 ist eventuell durch ttyS0 zu ersetzen; siehe
    $MODEM weiter oben):<pre>

    #!/bin/bash
    #
    # file: online -- initiate PPP connection --
    # mg, 09/21/97
    #

    while [ "$(ifconfig | grep ppp0)" = "" ]; do
      if [ ! -f  /var/lock/LCK..ttyS1 ]; then
        sg ppp -c "/etc/ppp/scripts/ppp-on&"
      else
        sleep 3 # this is about how long it takes to get to busy line.
      fi
    done

    IP="$(ifconfig |  grep 134.106.4  | cut -d : -f2 | cut -d " " -f1)"
    echo connection established: your ip-number is $IP

    export IP
    export DISPLAY=${IP}:0.0

    </pre>

    Speichert es unter dem Namen <tt>online</tt> in einem Verzeichnis, das
    sich in eurem Pfad befindet,
    und macht es mit <tt>chmod 700</tt> ausf&uuml;hrbar.  Um den
    <tt>sg</tt>-befehl so verwenden zu k&ouml;nnen, m&uuml;&szlig;t ihr Mitglied
    der Gruppe <tt>ppp</tt> <a href="ppp.html#ppp_group">(s. o.)</a> sein
    und diese Gruppe darf kein Paßwort haben. 
    Eventuell (insebsondere falls ihr das Tonwahlverfahren verwendet) ist die
    angegebene Wartezeit zu kurz.  Erh&ouml;ht dann beispielsweise auf <tt>sleep
    10</tt>.  Tragt die folgende Zeile in euer ~/.bashrc ein:<pre>
    alias net='. online' 
    </pre> (bzw die entsprechende csh-Syntax falls ihr die tcsh
    verwendet).  Dann k&ouml;nnt ihr mit dem Befehl <tt>net</tt> die
    Internet-Verbindung aufbauen und gleichtzeitig wird die
    Umgebungsvariable
    <tt>DISPLAY</tt> auf den richtigen Wert gesetzt.  Das ist nützlich, wenn ihr
    X-Anwendungen auf anderen Unix-Rechnern laufen lassen wollt.  Moderne
    telnet-Implementierungen (z.b. das telnet unter GNU/Linux) schicken beim telnet
    automatisch diese Variable mit an den <i>remote host</i>.  Ihr braucht euch dann um
    nichts mehr zu k&uuml;mmern (Geduld m&uuml;&szlig;t ihr allerdings mitbringen: X
    &uuml;ber modem kann dauern...).
  </body>
</html>

</PAGE>

# Local variables:
# mode: html
# mode: auto-fill
# mode: iso-accents
# end:
